Veröffentlicht am 01.07.2022

Staatsminister Axel Wintermeyer überreicht Hessentags-Fahne an Pfungstädter Bürgermeister Patrick Koch

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat dem Pfungstädter Bürgermeister Patrick Koch heute in der Staatskanzlei die Hessentags-Fahne überreicht.

Die Fahne als Sinnbild für Hoffnung und Aufbruch

„Jetzt beginnt die heiße Phase zum Hessentag 2023. Wir freuen uns auf ein buntes Fest, das für jeden etwas zu bieten hat“, erklärte der Chef der Staatskanzlei heute in Wiesbaden. „Die Fahne steht sinnbildlich für Hoffnung und Aufbruch zugleich. Es macht sich gerade in diesen Sommertagen auf den vielen Plätzen in unserem Land bemerkbar: Die Menschen wollen sich begegnen, Zeit miteinander verbringen und gemeinsam Feste feiern. Das wünsche ich mir auch im nächsten Jahr für die Stadt Pfungstadt, deren flexibles Veranstaltungskonzept darauf hinweist, dass sie ein hervorragender Gastgeber sein wird“, erklärte der Staatsminister.

Der offizielle Startschuss für den 60. Hessentag

Der Pfungstädter Bürgermeister Patrick Koch und seine Delegation zeigten sich zuversichtlich und freuten sich auf den Hessentag 2023 in ihrer Stadt: „Mit der Übergabe der Hessentags-Fahne fällt nun endgültig auch der offizielle Startschuss für den 60. Hessentag nächstes Jahr in Pfungstadt. Die Planungen laufen bei uns auf Hochtouren. Ganz Hessen ist in Pfungstadt willkommen und wir freuen uns auf die Besucherinnen und Besucher. Wir sind gut vorbereitet, hochmotiviert und blicken mit Freude auf das Landesfest im kommenden Jahr!“, erklärte das Stadtoberhaupt. Der Pfungstädter Bürgermeister wurde unter anderem vom Hessentagspaar Paola Pulido Sierra und Simon Schmitz sowie dem Hessentagsbotschafter und Stadtrat Hans- Joachim Heist, auch als Gernot Hassknecht in der heute show bekannt, begleitet.

Traditionell wird die Fahne zum Abschluss des Festzuges an die neue Hessentagsstadt überreicht. Wegen der pandemiebedingten Absage des Hessentags 2022 brachte eine Delegation der Stadt Haiger um Bürgermeister Mario Schramm und den Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel die Fahne persönlich in die Landeshauptstadt.

„Hessentagsstädte halten zusammen!“

Haigers Bürgermeister Mario Schramm wünschte seinem Pfungstädter Amtskollegen alles Gute für das Hessenfest 2023 und sagte die Unterstützung der Haigerer Hessentags-Planer zu. „Wir waren schon sehr weit und auf einem guten Weg. Aber unter den Begleitumständen einer Pandemie war die Absage des Festes alternativlos und die einzig richtige Entscheidung, auch wenn sie mir und uns sehr leidtut.“

Das Stadtparlament habe die Sicherheit und Gesundheit der Bürger berechtigterweise an die oberste Stelle gesetzt. Die Absage sei traurig, dennoch sei die Stadt durch die Landesförderung einen gewaltigen Schritt nach vorne gekommen, sagte Schramm. Viele Landesstraßen seien in der Prioritätenliste „nach oben gerutscht und saniert worden“, erst kürzlich sei das Großprojekt „Westerwaldstraße“ abgeschlossen worden. In wenigen Wochen könne der „Radtunnel Langenaubach“ eröffnet werden – der mit über 1100 Metern längste Radtunnel Hessens. Er soll zum „Magnet“ nicht nur für Radsportler, sondern auch für Wanderer werden. Weitere Infrastrukturprojekte auch in den Stadtteilen würden folgen. „Die Bewerbung hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn wir leider das Fest selbst nicht feiern konnten“, fasste Schramm zusammen. Begleitet wurde der Rathaus-Chef aus Haiger vom Stadtverordnetenvorsteher Bernd Seipel und auch Hessentagsbeauftragter Oliver Thielmann, versprach den Pfungstädtern seine Unterstützung für den Hessentag 2023: „Hessentagsstädte halten zusammen!“

Zurück zur Übersicht